Bautagebuch – „Neue Remise“

 

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4. Dezember 2017 Wir machen Winterpause. Ende Februar geht es weiter. Dann werden die Fenster eingebaut, die Fassade fertiggestellt und mit dem Innenausbau begonnen…

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15. September 2017 Das internationale Workcamp ist da und hilft tatkräftig beim Anstreichen der Fassadenhölzer.

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Das mit dem schwarz pigmentierten Labsal gestrichene sägeraue Holz. Labsal ist die norddeutsche Bezeichnung für ein Holzteer-Leinöl-Balsamterpentin-Gemisch.

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In der Küche streichen Abril aus Mexiko, Ariane aus Taiwan, Melek aus der Türkei und Kyoko aus Japan die Vorderseiten und die Seiten der 20 x 2,8 cm Bretter für die Fassade mit schwarz pigmentiertem Labsal.

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Albert hat eine Konstruktion zum Trocknen der frisch gestrichenen Hölzer gebaut. Ein zweiter Tannenbaum steht noch in der Küche.

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Julian aus Deutschland und Juan Carlos aus Honduras streichen die Rückseiten der 5 x 2,8 cm und 8 x 2,8 cm Leisten für die Fassade mit Labsal Natur. Vor dem Streichen werden die Leisten mit der Drahtbürste abgebürstet, damit der restliche Staub aus dem Sägewerk runterkommt.

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Albert hilft beim Abladen der Kiefernhölzer für die Außenseiten der Gauben. Diese wurden, wie das gesamte Holz für die Fassade, unter der Leitung von Philipp im Sägewerk besäumt, sortiert, längs geschnitten und einige noch gehobelt, sodass alle Hölzer die gleiche Höhe haben. Die Hölzer an der Gaube haben eine Falz bekommen, die Hölzer für den Ortgang eine Traufkante von 15°.

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15. September 2017 Im Schlafsaal liegt schon der zukünftige Fußboden für das Obergeschoss bereit. Hier verbauen wir Lärche, welche wir allerdings schon fertig bekommen haben.

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09. September 2017 Unsere Musterfassade – Paul hat nicht mehr gebrauchte sägeraue Fichtenbretter auf eine alte Palette genagelt, mit einer Drahtbürste gesäubert und diese testweise gestrichen. Wir haben uns für einen Anstrich des Fassadenholzes entschieden, da wir nicht auf eine natürliche Vergrauung warten wollen, sondern sich die Neue Remise schon nach ihrer Fertigstellung gut in den Kontext der Schlossanlage einfügen soll. Zudem sorgt der Anstrich für einen Schutz des Holzes, neben dem konstruktiven Holzschutz. Von oben nach unten haben wir hier:

Labsal, schwarz pigmentiert – ein sehr schönes Ergebnis und um es gleich vorweg zu nehmen, auch der Gewinner unseres Tests. Das Labsal wurde zuerst mit dem Pinsel aufgetragen und der Überschuss mit einem alten Lappen abgenommen. Wir finden es hier besonders schön, dass die natürliche Maserung des Holzes erkennbar bleibt, es aber trotzdem eine schwarze Optik bekommt.

Kiefernholzteer – wurde mit einem Pinsel unverdünnt aufgetragen und war deshalb etwas zähflüssiger. Auch hier wird die Maserung des Holzes betont, allerdings denken wir, dass der rotbraune Ton des Teers in Kombination mit den roten Dachziegeln dann doch etwas zu stark wäre.

Labsal, Natur – hat das Holz optisch nur leicht verändert, nachdem es mit dem Pinsel aufgetragen wurde und mit einem Lappen abgenommen wurde. Wir finden es eben einfach noch zu natürlich. Für die Rückseiten der Fassadenhölzer werden wir es allerdings verwenden, da es preislich günstiger ist.

Schlammfarbe, selbstgekocht und schwarz pigmentiert – diese Farbe ist im wahrsten Sinne des Wortes ein fröhliches Schwarz. Sie wurde mit dem Pinsel aufgetragen und deckt äußerst stark und man erkennt die Maserung des Holzes kaum noch. Das erscheint uns ebenfalls als eine optisch zu starke Geste im Kontrast zu den Dachziegeln und zum Kontext des Schlosses.

Bei den Farben haben wir uns von Jürgen Gemmelin von der Farbmanufaktur Werder beraten lassen und sie ebenfalls von ihm bezogen. Weitere Informationen sind dort zu finden.

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Während es draußen weiter voran geht, wird sich in der Sommerküche an alchemistischen Künsten probiert. Paul, unser Praktikant im Büro für den September, kocht aus einem Set zum Selberkochen Farbe. Genauer gesagt schwarz pigmentierte Schlammfarbe nach nordischem Rezept. Dabei wird zuerst Eisen(II)-sulfat, ein hellgrünes Salz, in Wasser aufgelöst. Danach siebt man Roggenstärke in das Wasser, rührt diese klumpenfrei unter und kocht alles auf. In einer separaten Schüssel rührt man einen Teil dieser Mischung nach und nach unter die schwarze Pigmentmasse, diese wird dadurch etwas flüssiger. Als letztes wird wieder alles zusammen im Topf aufgekocht, wie oft man das macht, liegt an der Ausdauer des Koches. Paul verschwand über den Tag verteilt kurz in der Sommerküche und tat genau dies, sodass wir die Farbe am Ende sechsmal aufgekocht haben – denn je öfter, desto besser.

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08. September 2017 Franzi ist nochmal für eine Woche gekommen, sie war schon bei der Bauwerkstatt mit dabei. Das freut uns, denn Arbeit gibt es genug – die letzten Gauben, welche nicht mehr von der Bauwerkstatt fertiggestellt werden konnten, müssen verschalt und mit Metallwinkeln ausgesteift werden. Damit haben Franzi und Albert fast die ganze Woche zugebracht, die Gauben schlucken Zeit und Material. Nichtsdestotrotz sind wir sehr froh, uns letztendlich doch für die Gauben entschieden zu haben, sie lockern die Dachfläche auf und bringen noch mehr Tageslicht ins Innere. Zwischendurch sind die beiden mit dem Trecker eine kleine Fuhre Holz holen gefahren, woraufhin Franzi meinte, dass sie das erste Mal seit ihrer Kindheit wieder auf einem Trecker säße. Zuletzt hat Franzi sogar alleine auf der Baustelle gearbeitet – aber das ist für eine erfahrene Bauwerkstättlerin kein Problem!

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30. August 2017 Das Dach ist fertig.

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Über 5’000 Ziegel!

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Ränder und Durchdringung machen wir mit Kupferblech. Hier am Dach sind wir aus verschiedenen Gründen nicht absolut sparsam: Das Haus soll sich schliesslich gut in das alte Rittergut einfügen und vor allem soll das Dach lange halten.

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26. August 2017 Das Dachdecken dauert ein paar Tage länger als geplant. Die Krempziegel ergeben ein sehr schönes Deckbild, da sie etwas kleiner sind, als die üblichen Tondachsteine. Und natürlich kommen uns keine glasierten Ziegel unter – wir warten jetzt schon dringlich auf die Patina.

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11. August 2017 Bye-bye Bauwerkstatt.

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10. August 2017 Während außen das Dach voranschreitet, werden innen bereits die Holzwände geweißt. Lea Marthe schafft noch am letzten Tage im Alleingang ganze Räume.

Die Farbe ist eine Marmorkalk-Kaseinfarbe, die wir mit etwas Saflor-Öl emulgieren, so entsteht eine Art Temparafarbe. Das Holz wird vorher mit Kasein grundiert. Alles bringen wir mit einem Airless-Gerät auf – sehr praktisch!

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Julie und Julia schnipsen mit der Schlagschnur die horizontale Lage der Dachlattung an.

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Dachdeckermeisterin Claudia aus Hamburg bringt enormes Wissen und Tatkraft auf die Baustelle. Hier verlegt sie mit Antonia die Firstlatten.

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10. August 2017 Nach den Pavatex-Platten montieren wir die Konterlattung. Mit dem blauen Spezialklebeband werden die gesägten Plattenstösse abgedichtet; es ist ein – wichtiger – Kompromiss, ganz ohne Klebstoffe geht es doch nicht.

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7. August 2017 Damit auch alle verstehen, was wir hier ausprobieren und bauen, erklären wir zwischendurch im Büro unsere Überlegungen zur Architektur und der Konstruktion des Hauses.

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6. August 2017 Es müssen alle Wände gefüllt werden. Insgesamt 80 m3 Liapor-Tonkügelchen und 15 Tonnen Lehm sind eine Menge Material. Mit der Zeit stellt sich die Übung ein und es geht mit verfeinerten Techniken immer schneller.

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4. August 2017 Pause.

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2. August 2017 Die Bauwerkstatt ist da! 17 kräftig arbeitende und kräftig essende Studierende der Architektur von der Bauhaus-Universität-Weimar sind in Bedheim angekommen und werden zwei Wochen lang an der Neuen Remise mitarbeiten.

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Im Zwangsmischer werden Blähton und Lehm mit Wasser vermengt. Mit dem Betonierkübel am Kran heben wir die Mischung aufs Dach und füllen den Sparrenzwischenraum.

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Bei den Innenwänden kann nicht mit dem Betonierkübel gearbeitet werden. Hier füllen wir die Mischung mit Eimer und Hand in die Hohlräume.

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Alle Innenwände werden horizontal verschalt. Die Schalbretter nageln wir. Damit der trockene Lehm später nicht aus den Fugen staubt, legen wir noch ein Vlies ein.

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1. August Schmale Zwischenräume stopfen wir mit Hanffasern und Lehm aus.

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17. Juli 2017 Aus dem Holzskelett ist ein Haus geworden. Fensteröffnungen und geschlossene Wandflächen sind zu sehen. Mit der Fensterkonstruktion beschäftigen wir uns gerade intensiv: Selberbauen oder ein gutes Produkt kaufen?

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14. Juli 2017 Auf die Außenseite der Holzrahmenwände kommt eine vier Zentimeter starke Holzfaserdämmplatte. Diese Dämmplatte muss natürlich am Fußpunkt gegen Feuchte geschützt werden, weswegen wir hier einen Streifen Schaumglasplatten einbauen. Schnittkanten und Durchdringung werden mit Spezialklebeband abgedichtet.

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13. Juli 2017 Die Innenschalung im Dach ist fertig. Die Schleppgauben, die sich aus der Dachfläche entwickeln, sind montiert.

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6. Juli 2017 Die Gauben werden am Boden gebaut und dann mit dem Kran in Position gehoben und montiert.

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5. Juli 2017 Wir machen Proben um die richtige Lehm-Liapor-Mischung herauszufinden. Diese braucht einerseits eine Mindestmenge an Lehm, um Raumluftfeuchte zu sortieren, andererseits darf die Mischung nicht zu „fett“ sein, da sie sich dann nicht mehr gut einfüllen lässt. Später werden wir mit diesem Gemisch den gesamten Zwischenraum in den Holzrahmenwänden und im Dach ausfüllen.

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28. Juni 2017 Wir beginnen, das Dach von innen zu verschalen. Wir verwenden das günstigste Schalholz, 23x120mm. Alles wird genagelt. Eine erste Zwischenerkenntnis: Wahrscheinlich würde sich die Ausgabe für etwas besser abgelagertes Holz lohnen. Mit dem von uns gewählten Holz braucht ein sorgfältiger Einbau doch sehr lange.

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23. Juni 2017  RICHTFEST Unsere vier Zimmerleute (von links nach rechts: Phillip, Manou, Gudrun und Stefan) haben sich in Kluft geschmissen, und auch die anderen Helfer sind zum Richtspruch ins Dach geklettert. Mit Frankenwein wird das Ergebnis ihrer Arbeit getauft und begossen.

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Astrid Rühle trägt den Dank des Fördervereins an alle Beteiligten vor, bevor es an die Bar und das Buffet geht.

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An den Rohbau-Balken des Vordachs und in der zukünftigen Küche haben wir 17 Schaukeln aus dem Holzabschnitt der Sparren gebaut und aufgehängt. Sie sollen unsere Gäste des Richtfests zum Abhängen und Vorspühren auf das fertige Gebäude einstimmen.

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Was als kleine Kunstaktion zum Erlebbar-Machen des Rohbaus gedacht war, wurde intensiv angenommen und noch tagelang von Café-Gästen freudig benutzt. Wir werden noch lange an den schönen sonnigen Sommerabend auf grünen Schaukeln mit einem Spritz in der Hand denken.

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EINLADUNG ZUM RICHTFEST

Am Freitag, 23.Juni 2017 wird der Dachstuhl unseres neuen Scheunenbaus errichtet sein. Wir möchten euch herzlich einladen mit uns das Richtfest zu feiern. Um 17:00 Uhr wird Philipp einen Richtspruch vortragen, währenddessen und danach gibt es Zeit, auf der Baustelle zu schaukeln und sich an das neue Haus zu gewöhnen.

Für das leibliche Wohl wird auch gesorgt sein. Wir freuen uns auf euer Kommen.

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21. Juni 2017  Für die Dachsparren müssen erst Balkenschuhe auf die Außenwand genagelt werden. Das geht besonders gut in der Gruppe, da kann man einen kleinen Schnack nebenbei halten.

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Dann können die Sparren aufgestellt werden. Dazu werden immer 8 Sparren einer Seite mit Abstandshölzern verbunden und zusammen aufgerichtet. Der zweite Sparren wird dann jeweils von der anderen Seite dagegen gestoßen und mit einem Firstbrett vernagelt.

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So wird Stück für Stück das Dach aufgerichtet… Das muss es auch, denn am Freitag soll das Richtfest sein.

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20. Juni 2017 Die ersten Innenwände des Dachstuhls werden aufgestellt.

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20 Juni 2017 Es werden die Pavatex-Holzwolleplatten angeliefert. Dies sind feste Platten, welche wir von außen an die Ständerkonstruktion schrauben werden. Sie sind zugleich Schalung als auch Wärmedämmung. Aber erstmal muss es mit dem Holzbau weitergehen.

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Die Deckenbalken sind eingebaut. In der Mitte des Gebäudes schließen Sie mit Balkenschuhen an einen großen Unterzug an, an der Seite kragen sie für das Vordach über die Außenwand aus.

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19. Juni 2017  Fast alle Außenwandelemente stehen. Philipp, Manou und Gudrun montieren das letzte gerade vor. Albert und Stefan bauen die erste Innenwand. Okubay nagelt Balkenschuhe an den Unterzug.

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19. Juni 2017  Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Dank der guten Vorarbeit werden die Wandelemente beinahe im Stundentakt zusammengeschraubt und aufgestellt. Der Kran hilft uns beim Aufrichten und hält die Wand bis sie mit den Schwellen verbunden und  mit diagonalen Hilfslatten provisorisch an den Schwellen der Innenwänden fixiert werden.

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13.Juni 2017 Die erste Außenwand wird zusammengebaut und aufgestellt.

Die Diagonalen steifen die Wandscheiben aus, daher können wir auf OSB-Platten als Beplankung an den Wänden verzichten und die Wände später mit horizontaler Schalung aus Schnittholz versehen.

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07. Juni 2017 Es geht ans Abbinden. Das bedeutet die Holzmassen werden auf die entsprechenden Längen zugeschnitten und feinsäuberlich auf geordnete Stapel abgelegt. Das sieht besonders bei den schrägen Aufschieblingen lustig aus.

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31. Mai 2017 Der Kran kommt. Er wird uns beim Aufstellen der Wände und Dachgebinde unterstützen.

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30. Mai 2017 Gudrun und Manou schneiden das Holz zu. Philipp montiert die Schwellen. Die Schwellen werden mit Fix-Ankern M12 x 160 mm und großer Unterlegscheibe montiert. Von unten wird zusätzlich eine Mauersperrbahn angenagelt. Jetzt kann man quasi schon im Grundriss herumlaufen und sich vorstellen, wo welche Zimmer sein werden.

Hier geht es zur dritten Episode von Einfach Bauen – Der Holzbau eine Produktion der IBA Thüringen.

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19. Mai 2017 Das Holz kommt. Von nun an riecht es gut auf der Baustelle.

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14. Mai 2017 Wir haben die Bodenplatte ausgeschalt und die Folie abgenommen und freuen uns über das spiegelglatte Ergebnis.

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12. Mai 2017 Endlich regnet es und wir müssen die Bodenplatte nicht mehr täglich mit unzähligen Gießkannen Wasser feucht halten.

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10. Mai 2017 Um 8:00 Uhr werden 40 kbm Beton in die Schalung gepumpt. Am Anfang ist es etwas hektisch. Am Ende hat sich alles eingespielt. Albert kontrolliert mit dem Laserempfänger die Füllhöhe, Mario verteilt den frischen Beton mit dem Rechen, Philipp führt den Schlauch und Michael zieht den Beton eben ab. Um 11:00 Uhr ist es schon wieder ruhig auf der Baustelle und wir warten auf den Betonglätter.

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10. Mai 2017 Alles wartet auf den Beton. Die Sonne scheint und wir stehen bereit. In der Schalung ist mit Nägeln die genaue Betonhöhe markiert.

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4. Mai 2017 Michael aus der Eifel, ein Freund des Schlosses und Bauleiter, ist extra für die Fertigung der Bodenplatte bei uns angereist. Wir lernen von ihm, wie man eine Bodenplatte so schalt, dass sie gerade wird.

Hier geht es zur zweiten Episode von Einfach Bauen – Die Bodenplatte eine Produktion der IBA Thüringen.

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4. Mai 2017 Die Bewehrungsmatten wurden geliefert. Die Unterbewehrung wird auf Abstandshalter aus Faserzement gelegt. Danach kommen die Randeisen und dann die Oberbewehrung. Der Baustahl wurde von unserem Bauingenieur für eine wasserdichte Betonbodenplatte vorberechnet.

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28. April 2017 Der Glasschaumschotter ist restlos ins Baubecken geschippt und muss nun nur noch verdichtet werden. Die Fläche erinnert uns an japanische Kiesgärten. Auch in einer Gründung kann Schönheit liegen. Der schwarze Streifen auf der Natursteinmauer ist eine Schaumglasplatte. Mit dieser Platte verhindern wir eine Kältebrücke unter der Holzwand, außerdem ist sie ein prima Anschlag für die Betonschalung.

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27. April 2017 Okubay aus Eritrea macht ein Praktikum bei uns. Hier bereitet er die Bausohle vor.

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12. April 2017 Der Glasschaumschotter kommt. Auf 42 kbm dieses außerordentlich praktischen Materials wird unsere Bodenplatte liegen. Glasschaumschotter ist absolut druckfest, kapillarbrechend, hochwärmedämmend und vollständig rezyklierbar.

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11. April 2017 Grundsteinlegung. Den großen 600 kg schweren Stein haben wir wieder an die Stelle gelegt, an der wir ihn gefunden haben, nicht ohne ein Händchen voller Münzen aus allen europäischen Ländern darunter zu legen.

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10. April 2017 Jetzt geht es daran die alten Sandsteinfundamente instand zu setzten. Auf der untersten Fundamentschicht werden dazu an den 3 Sichtseiten (also Osten, Süden und Westen, da wo sich das Gebäude aus dem Boden hebt) die Natursteinmauern wieder neu gefügt und vermörtelt. Das ist mühsam, aber es lohnt sich, da sich das Gebäude so mit seinem Sockel in die umgebenden Gebäude einfügt.

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30. März 2017  Die Gräben für die Streifenfundamente wurden noch vom Bagger ausgehoben, die Schalung dafür haben wir aus Latten und Posten zusammengezimmert. Da die Neue Remise am Hang steht und außerdem auf den Fundamenten des alten Schafstalls, können wir teilweise die alten Sandsteinfundamente wiederverwenden, so müssen wir nur an der Nordseite noch eine neues Fundament herstellen. Heute früh kam der Beton, der mit viel Spritzen in die Schalung eingebracht wurde.

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21.März 2017 Der Graben für die Grundleitungen wird schon wieder verfüllt. Im Graben liegt der Abwasserkanal, sowie Leerrohre für Kalt- und Warmwasser. Es gibt drei Stellen in der Bodenplatte an der Wasser und Abwasser nach oben kommen – in der neuen Küche, in den Sanitärräumen und im Anschlussraum. Die Anschlüsse wurden alle in einer Linie geplant, so geht es schnell und günstig auf der Baustelle.

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15.März 2017 Es geht los: Der Bauplatz ist bereinigt, die alten Fundamente freigelegt und das Schnurgerüst steht. Der Bagger einer Tiefbaufirma, die uns den Aushub für die Bodenplatte und die Grundleitungen macht, legt schon mit dem Ausbaggern los.

Hier geht es zur ersten Episode von Einfach Bauen – Der Sch(l)afstall eine Produktion der IBA Thüringen.

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Sommer 2016 Bevor alles losging. Der Platz des alten Schafstalls ist von unzähligen Schwarzerlen überwuchert. Noch kann man sich nicht vorstellen was hier mal entstehen soll.

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An dem Ort wo nun die Neue Remise entstehen soll, stand früher der alte Schafstall, bevor er 2003 abgerissen werden musste.

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